Murphy's Computergesetze PDF Print E-mail
Written by Wolfgang Granzer   
Wednesday, 26 July 2006 20:46
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1. Gesetz

Die bis zum Erreichen des Ziels verbleibende Arbeit steigert sich mit dem Herannahen des Abgabetermins.

2. Gesetz

Die Zugabe von Arbeitskräften an ein verspätetes Projekt verspätet es weiter.

3. Gesetz

Es ist moralisch verwerflich, den naiven Endverbrauchern beim Sparen zu helfen.

4. Gesetz

Wenn alles andere fehlschlägt, sollten Sie die Bedienungsanleitung lesen.

5. Gesetz

Jede ausreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.

6. Gesetz

Je wichtiger die Personen sind, die Ihr Demo sehen wollen, desto geringer ist die Chance, es glatt über die Bühne zu bekommen.

7. Gesetz

Jede Aufgabe benötigt doppelt so viel Zeit wie Sie ansetzen. Verdoppeln Sie die Zeit, dauert die Aufgabe viermal so lang.

8. Gesetz

Es ist immer ein Menüpunkt auf dem Schirm, der eine falsche Bezeichnung trägt und eigentlich "WER DIESEN PUNKT ANWÄHLT, SOLLTE ALLE HOFFNUNGEN FALLEN LASSEN" heissen sollte.

9. Gesetz

Ein Diskettenfehler tritt immer dann auf, wenn Sie mehrere Stunden gearbeitet haben, ohne Sicherungskopien zu machen.

10. Gesetz

Egal wie gross und standardisiert ein Marktabschnitt ist, IBM kann ihn neu definieren.

11. Gesetz

Um eine Anwendung zu studieren, sollten Sie sie vor Beginn durch und durch verstanden haben.

12. Gesetz

Heben Sie alle Aufzeichnungen Ihrer Daten auf, denn sie zeigen, dass Sie gearbeitet haben.

13. Gesetz

Zeichnen Sie Ihre Kurven immer von Hand, und dann plotten Sie den Text.

14. Gesetz

Sorgen Sie im Zweifelsfall dafür, dass es überzeugend klingt.

15. Gesetz

Die Ergebnisse eines Programms sollten immer reproduzierbar sein. Sie sollten alle auf die gleiche Art danebengehen.

16. Gesetz

Glauben Sie nicht an Wunder, verlassen Sie sich auf sie.

17. Gesetz

Glücklich sie die Benutzer, die nichts erwarten. Sie werden nicht enttäuscht.

18. Gesetz

Die Ursache eines jeden Fehlers, der dem Rechner angelastet wird, besteht aus zwei menschlichen Fehlern. Mitgerechnet der, dem Computer den Fehler zuzuschieben.

19. Gesetz

Jedes System, dass von menschlicher Zuverlässigkeit abhängt, ist unzuverlässig.

20. Gesetz

Unauffindbare Fehler gibt es im Gegensatz zu den angezeigten in unendlichen Variationen, nur letztere sind per Definition beschränkt.

21. Gesetz

Sie können solange in Zuverlässigkeit investieren, bis entweder die Kosten eines Fehlers überstiegen sind oder jemand darauf besteht, mal sinnvolle Arbeit zu tun.

22. Gesetz

Die Menge an Expertisen steigt umgekehrt proportional zur Menge unverstandener Äusserungen.

23. Gesetz

Ihr IBM-Kompatibler Rechner wird von Sekunde zu Sekunde weniger kompatibel.

24. Gesetz

Der erste Mythos um das Management ist, dass es existiert.

25. Gesetz

Jedes Programm, das funktioniert, wird nicht mehr gebraucht.

26. Gesetz

Wenn ein Programm nützlich ist, muss es geändert werden.

27. Gesetz

Wenn ein Programm nutzlos ist, muss es dokumentiert werden.

28. Gesetz

Jedes Programm wird sich so lange ausbreiten, bis es den vorhandenen Speicher gefüllt hat.

29. Gesetz

Der Wert eines Programms ist umgekehrt proportional zum Wert seiner Ergebnisse.

30. Gesetz

Die Komplexität eines Programmes steigt solange, bis die Fähigkeiten des Programmierer nicht mehr ausreichen, es zu warten.

31. Gesetz

Machen Sie es möglich, Programme in Deutsch zu schreiben, und Sie werden entdecken, dass die Programmierer kein Deutsch können.

32. Gesetz

In jedem Programm kämpft ein kleines Programm darum, aus der Reihe zu tanzen.

33. Gesetz

Ein Programmgenerator produziert Programme, die mehr Fehler als der Generator haben.

34. Gesetz

Es ist nie genug Zeit, etwas perfekt zu machen, aber immer genug Zeit, etwas neues anzupacken.

35. Gesetz

Wenn die Möglichkeit besteht, dass verschiedene Fehler auftreten, wird der schlimmste eintreten.

36. Gesetz

Unter Druck wird alles schlimmer.

37. Gesetz

Die ersten 90% der Aufgabe benötigen 90% der Zeit, die verbleibenden 10%der Aufgabe die anderen 90%.

38. Gesetz

Derjenige der lächelt, wenn etwas schiefgeht, hat bereits einen Sündenbock gefunden.

39. Gesetz

Ein Gramm Eindruck ist ein Kilo Arbeit wert.

40. Gesetz

Variablen sind es nicht, Konstanten bleiben keine.

41. Gesetz

Murphy war ein Optimist.

42. Gesetz

Die Lösung für ein Problem verändert das Problem.

43. Gesetz

Innerhalb eines jeden komplexen und unbrauchbaren Programms ist eine nützliche Routine.

44. Gesetz

Beurteilung hat mit Erfahrung zu tun. Erfahrung entsteht aus schwacherBeurteilung.

45. Gesetz

Es funktioniert besser, wenn man es einsteckt.

46. Gesetz

Bauen Sie ein System, das jeder Idiot bedienen kann, und nur Idioten werdenes verwenden wollen.

47. Gesetz

Jedes Problem mit N Gleichungen hat N+1 Unbekannte.

48. Gesetz

Das am meisten benötigte Stück Information wird am wenigsten verfügbar sein.

49. Gesetz

Ein Gerät, dass Service oder Abgleich benötigt, wird nicht zugänglich sein.

50. Gesetz

Austauschbare Geräte sind es nicht.

51. Gesetz

Jedes Problem hat eine für jeden anderen höchst einfache und offensichtliche Lösung, wenn Sie alle Ihre Kreativität und Möglichkeiten ausgeschöpft haben, ohne es zu lösen.

52. Gesetz

Das Schlechte kommt in Wellen.

53. Gesetz

Haben Sie nach monatelangem Training die Bedienung eines Programmes erlernt, kommt eine überarbeitete Version mit einer völlig neuen Befehlsstruktur heraus.

54. Gesetz

Nachdem Ihre nützliche Routine fertiggestellt ist, die mit einem bekannten Fehler im Betriebssystem auskommt, wird dieser beseitigt.

55. Gesetz

Anstrengungen, ein Programm "User-freundlich" zu machen, führen zu neuer Arbeit an den "Computerkenntnissen" der User.

56. Gesetz

Das ist kein Fehler, sondern eine Funktion.

57. Gesetz

Ein Experte ist eine Person, die kleinere Fehler vermeidet, während sie sich unaufhaltsam auf dem grossen Zusammenbruch zubewegt.

58. Gesetz

Würden Architekten Häuser bauen, wie Programmierer ihre Programme, dann könnte ein Specht die ganze Zivilisation zerstören.

59. Gesetz

Haben Sie eine Dose Würmer erstmal geöffnet, so ist der einzige Weg, diese wieder einzudosen, die Verwendung einer grösseren Dose.

60. Gesetz

Sobald eine unfertige Aufgabe zu einer Angelegenheit auf Leben oder Tod wird, fällt der Strom aus.

61. Gesetz

Ist ein Handbuch ausführlich und umfangreich genug, enthält es zu viele Fehler.

62. Gesetz

Um eine n-polige Verbindung herzustellen, hat man einen (n+1)-poligen Stecker und eine (n-1)-polige Buchse.

63. Gesetz

Verbindungskabel sind durchschnittlich 12.4 cm zu kurz.

64. Gesetz

Netzkabel sind noch kürzer, Verlängerungskabel aber immer zu lang, so daß Kabelsalat unvermeidbar ist.

65. Gesetz

"Intelligente" Druckerinterfaces und Floppy-Controller entwickeln immer genügend Eigenmächtigkeit über die angeschlossenen Geräte (meist auch noch wechselseitig kreuzweise), so daß sinnvolles Arbeiten garantiert völlig unmöglich ist.

66. Gesetz

Videoanschlüsse entsprechen immer irgendeiner Norm, allerdings immer der, die man nicht hat.

67. Gesetz

Ein seit Wochen von sämtlichen Bekannten und Freunden getestetes Programm steigt unweigerlich aus, sobald es dem Auftraggeber vorgeführt wird.

68. Gesetz

Der Diskettenvorrat geht immer samstags Abend zur Neige.

69. Gesetz

Eine Schleifenvariable erreicht unweigerlich den Wert, den sie gar nicht erreichen kann.

70. Gesetz

Je harmloser eine nachträgliche Änderung an einem Programm erscheint, desto weittragender sind die Folgen.

71. Gesetz

Die Wahrscheinlichkeit eines nicht behebbaren Schreibfehlers bei Diskettenoperationen steigt exponentiell mit der Wichtigkeit der abzuspeichernden Daten.

72. Gesetz

Ein Computer stürzt immer genau dann ab, wenn man wichtige Daten bearbeitet, die man noch nicht abgespeichert hat.

73. Gesetz

Funktioniert ein Drucker beim erstem Test einwandfrei, gibt es zwei Möglichkeiten: 1. Der Drucker ist kaputt. 2. Man hat das Handbuch nicht gelesen.

Last Updated on Tuesday, 12 October 2010 06:36
 
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